Einreise mit Anlaufschwierigkeiten 

Nachdem wir gut am 15.09. morgens um 06.50 Uhr gelandet sind, fing der Einreisemarathon an. Wir sind ganz schön verwöhnt mit der EU, was man immer erst merkt, wenn man diese verlässt. Dank moderner Technik, wollten wir die lange Warteschlange an der Passkontrolle vermeiden und stellten uns am Scanner mit unserem ePass an. Als wir dann endlich dran waren, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass unser Pass dafür in Australien leider nicht geeignet ist 😔 Also hatten wir mit dieser Aktion nichts gewonnen, ganz im Gegenteil. Die Warteschlange an der manuellen Kontrolle war auch nicht kürzer geworden, also hieß es warten, warten und nochmal warten… Ich bin ja von Natur aus ein neugieriger Mensch, deswegen habe ich mir die Zeit damit vertrieben herauszufinden aus welchem Land die anderen Wartenden kommen. Viel konnte ich aber nicht erkennen, weil sie ihre Pässe immer etwas versteckt hielten (ich verdecke meinen übrigens immer), aber da Ingmar größer ist konnte er mehr lesen. Und so sind Franzosen, Letten, US-Amerikaner und Spanier mit uns eingereist. Nach einer gefühlten Ewigkeit (ich glaube es war etwas mehr als eine Stunde) waren wir nun auch endlich an der Reihe auf den kleinsten Kontinent einzureisen. Bei mir ging alles gut (ich bin aber auch ein vorbildlicher Bürger 😉), aber Ingmar wollten sie nicht haben… Es stellte sich heraus, dass er die Flugnummer mit einem Zahlendreher angegeben hat (wir mussten das Einreiseformular und den Ebola-Fragebogen bereits im Flugzeug ausfüllen —> wenig Schlaf —> Konzentrationsschwierigkeiten 😁) und sein Pass war nicht lesbar. Nachdem noch zwei erfahrene Beamte sich seiner Sache angenommen hatten, durfte er schlußendlich doch noch einreisen und obwohl es so lange gedauert hat, waren unsere Rucksäcke tatsächlich noch auf dem Kofferband. Wir hatten nämlich schon die Befürchtung, weil alles so lange dauerte, dass sie evtl. weggebracht wurden, um das Kofferband für den nächsten Flug freizugeben. Unsere Unterkunft in Sydney hat Ingmar über Airbnb organisiert und hatte sich noch einmal mit unserem Gastgeber kurzgeschlossen wie wir am besten zu ihm kommen. Er hatte uns das Taxi empfohlen, was uns natürlich zu Gute kam, weil wir noch keine Ahnung von den öffentlichen Verkehrsmitteln hatten und uns auch überhaupt nicht auskannten.

In Australien wird nichts dem Zufall überlassen. Normalerweise verlässt man das Flughafengebäude und sucht sich irgendwo ein Taxi, das gerade frei ist und hofft, dass man nicht über den Tisch gezogen wird. Hier ist das anders. Es gibt eine richtige Warteschlange (wir wissen ja alle, dass die Briten gerne überall Schlangen bilden und diese auch rigoros einhalten), in die man sich ordnungsgemäß einreiht und wartet bis einem ein Taxi zugeteilt wird. Sind nicht genug Taxen da, muss man einen Augenblick an dem nummerierten Parkplatz, den man zugewiesen bekommen hat, warten. Es dauerte keine zwei Minuten bis wir unser Taxi bekamen, die Rucksäcke verstaut waren und die Fahrt Richtung unserem neuen Zuhause losging. Der Linksverkehr ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber das wird schon klappen, spätestens wenn wir selber mit dem Auto unterwegs sind 😉
Nachdem wir unseren Gastgeber wach geklingelt haben (es war schon nach 9), unsere Rucksäcke verstaut waren, wir uns noch etwas frisch gemacht haben und noch ein kurzes Nickerchen gehalten haben, konnten wir endlich los die Großstadt erkunden! Unsere Unterkunft lag strategisch günstig, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht schnell und günstig in die Stadt zu kommen.

Zimmer in SydneyUnser Zimmer

Bad in Sydney Unser eigenes Bad

Unser erstes Anlaufziel war natürlich die legendäre Oper von Sydney. Wir sind allerdings nicht sofort dorthin gefahren, sondern früher ausgestiegen, um durch den königlichen botanischen Garten zur Oper zu schlendern. Eine weise Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, da dieser Garten wunderschön angelegt ist und eine perfekte Lage mit wunderschönem Blick auf die Oper, die vielen Buchten und verschiedenen Stadtteile Sydneys hat.MohnblumenEin Teil der wunderschönen Pflanzen im königlichen botanischen Garten

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Blick auf eine von vielen Buchten

Direkt neben der Oper hat sich ein Seehund ein neues Zuhause hergerichtet. Zuerst haben wir dieses Schild nicht für voll genommen, bis wir ihn tatsächlich entdeckt haben.

Seehund

Aber jetzt müssen wirklich mal die Bilder von der Oper her…

Oper Sydney

Bettingmar und die Oper

Als Beweis, dass wir wirklich da waren

Sydney Harbour Bridge und die Oper

Die Sydney Harbour Bridge links und die Oper rechts

 

15.09.

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