Fischmarkt

Sydney Zusammenfassung: 

  • Oper ✔️
  • Sydney Harbour Bridge ✔️
  • Königliche Gärten ✔️
  • Taronga Zoo ✔️
  • Essen mit Aussicht ✔️

Damit haben wir in der kurzen Zeit, in der wir in Sydney waren, schon recht viel gesehen. Was uns aber noch fehlte, war ein Besuch auf dem lokalen Fischmarkt. Da gab es auch eine Außenstelle von Doyles, weswegen wir zum Mittagessen dorthin wollten. 

Um uns die Zeit bis dahin zu vertreiben sind wir zum Darling Harbour gefahren. Wir hatten uns am ersten Tag in Sydney eine Opal-Card gekauft, die man immer wieder aufladen kann und für alle öffentlichen Verkehrsmittel, inkl. Fähre nutzen kann. Man spart mit dieser Karte pro Fahrt ein paar Pence und hat den Vorteil, dass man nie mehr als 15 Dollar pro Tag bezahlt bzw. ab der 9. Fahrt pro Tag auch kostenlos unterwegs ist. Als wir im Zoo waren, haben wir das Limit mit den 15 Dollar erreicht (weil wir soviel Fähre gefahren sind) und sind danach die ganze Zeit kostenlos unterwegs gewesen. Für uns als Touristen eine tolle Sache.

Aber nun zurück zu Darling Harbour. Hierbei handelt es sich um einen Stadtteil Sydneys, der als Erholungsgebiet ausgewiesen ist. Es gibt viele Hotels, Restaurants, Unterhaltungs- (Kino, Theater) und Einkaufsmöglichkeiten. Direkt am Fähranleger gibt es auch richtig schöne Häuser mit Wohnungen, die wahrscheinlich unbezahlbar sind (Lage und Aussicht sind großartig).

  
Wir sind dort ein wenig herumgeschlendert, bevor wir in den Chinesischen Garten der Freundschaft gegangen sind. Ein sehr schöner Garten, der allerdings, wenn man schon in Peking oder sonst irgendwo in China schon war, recht klein gehalten ist. 

  
Nichtsdestotrotz ist er wunderschön und wir hatten eine Führung durch den Garten mit einer sehr enthusiastischen, gebürtigen Chinesin, die uns sehr viel Wissenswertes erzählt hat. Wenn man die Möglichkeit, sollte man die Führung auf jeden Fall mitmachen (sie ist kostenlos).

Bekanntschaft haben wir dort mit einer australischen Wasseragame (Eastern water dragon) gemacht. Am Anfang noch etwas scheu, hat sie nachher wunderschön posiert, auch wenn ihr Gesichtsausdruck etwas anderes sagt 😉 

Mittag war schon durch, so dass wir nun dringend auf den Fischmarkt mussten. Der Hunger wurde immer größer 😃

Dort angekommen, waren wir ein wenig enttäuscht, weil irgendwie nicht richtig was los war. Aber wir waren nur am falschen Ende und sobald wir die richtige Halle gefunden hatten, waren wir überwältigt von der riesigen Auswahl an fangfrischen Meeresfrüchten.

    

Man kan diese nicht nur zum selber kochen kaufen, sondern auch vor Ort gekocht, frittiert, gebraten, gegrillt und gedämpft für den kleinen, oder auch den großen Hunger zwischendurch erwerben. Unser ursprünglicher Plan war es wieder bei Doyles zu essen, da es am Vorabend so lecker war. Durch die riesige Auswahl vor Ort haben wir uns dann doch dagegen entschieden und etwas neues ausprobiert.
Ingmar hat sich für gebratene Nudeln mit Meeresfrüchten und eine Seafood-Box (von der ich auch genascht habe) entschieden.


Ich wollte die gebratenen Jakobsmuscheln ausprobieren und wurde in keinster Weise enttäuscht.

 
In der Mitte befindet sich ein kleines Häufchen (gekochter) Reis, der mit Käse überbacken wurde und obenauf liegen, die in Scheiben geschnittenen, Jakobsmuscheln. Absolut empfehlenswert!

Nachdem wir nun gesättigt waren, in jeglicher Hinsicht, sind wir zum Darling Harbour zurückgeschlendert, um mit der Fähre mal wieder zur Oper zu fahren. Sie ist irgendwie immer unser Start- oder Endpunkt.

Zu Lottes Geburtstag sind wir dann auch zur Feier des Tages mit der ‚Charlotte‘ gefahren 😃

  

Im Hintergrund sieht man übrigens so ein cooles Wohnhaus in Darling Harbour.

17.09.

Doyles

Zu unserer Hochzeit haben wir noch ein besonderes Geschenk bekommen! Wir wurden zum Essen in Sydney in das beste Meeresfrüchte-Restaurant mit der weltbesten Aussicht auf Sydney eingeladen. Dieser Einladung sind wir, völlig ausgehungert, nach unserem Zoobesuch gefolgt und wurden nicht enttäuscht. Die Lage des Restaurants ist wirklich einmalig und das Essen wahnsinnig lecker!
Wir kamen per Fähre pünktlich zum Sonnenuntergang an.

 

Da wir uns nicht so recht für etwas entscheiden konnten, haben wir kurzerhand eine gemischte Fischplatte für 2 Personen bestellt. 

Ingmars Vorfreude kann man schon sehen 😃  

Auf dieser Platte befanden sich 2 halbe Hummer (Mornay),4 Austern, 4 Miesmuscheln, 2 Stücke geräucherter Fisch, 4 Riesengarnelen, Tintenfischringe, 2 gefüllte Riesengarnelen und gebackener Fisch. Als Beilage gab es die typischen Chips (dicke Pommes).

 

Es sah nicht nur gut aus, sondern war auch besonders schmackhaft. Ich habe hier zum ersten Mal Hummer gegessen und muss sagen, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird 😊 

Die Austern waren nicht unsere Favoriten (ich weiß, wir Banausen), aber gegessen haben wir sie trotzdem! 

Hier nochmal kurz die Aussicht auf Sydney bei Nacht.

 

Da es schon so spät war, konnten wir leider nicht mehr mit der Fähre zurückfahren, sondern sind Bus gefahren, was auch sehr schön war. Dabei haben wir einmal mehr festgestellt, wie freundlich die Australier sind. Jedes Mal wenn einer ausgestiegen ist, hat er sich beim Busfahrer bedankt. Fand ich super!

An der Oper angekommen (Endhaltestelle des Buses), haben wir gesehen, dass diese pink angeleuchtet war.

 

Wir hatten keine Ahnung, warum diese angeleuchtet war, haben dann aber ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass es zum 10jährigen Bestehen der McGrath Stiftung (unterstützen die Familien von Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind). Mit dieser Aktion sollen, vor allem junge, Frauen auf Brustkrebs aufmerksam gemacht werden.

16.09.

Taronga Zoo

Da wir uns am ersten Tag in Sydney bereits DIE Wahrzeichen schlechthin schon angesehen hatten, beschlossen wir am 2. Tag uns etwas besonderes anzuschauen. Wir sind in den dortigen Zoo mit der Fähre gefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Innenstadt von Sydney (inkl. Oper und Harbour Bridge)
und man hat die Möglichkeit die australische Flora und Fauna zu bestaunen. Und es gibt hier wirklich ganz andere Pflanzen

und Tiere als bei uns 😉

Der Taronga Zoo ist nicht auf Gewinn bedacht, sondern nutzt die Gelder, um gefährdete Tierarten zu schützen, bzw. für ihr eigenes Nachwuchsprogramm im Taronga Western Plains Zoo.

Es gibt viele Freiwillige Helfer im Zoo, die einen sogar am Eingang mit kleinen Tieren begrüßen und ihre Geschichte bzw. etwas über ihre Art erzählen.

Man kann auch sog. ‚Animal Encounter‘ kaufen, bei denen man entweder ganz nah mit dem jeweiligen Tier fotografiert wird, es füttern darf und dabei fotografiert wird oder aber es sogar in die Hand nehmen darf, bzw. streicheln und dabei fotografiert wird. Diese Encounter gibt es im Taronga Zoo mit Koalas, Giraffen, Eulen, Reptilien und Pinguinen.

Natürlich musste ich unbedingt zu den Koalas, das war schließlich der einzige Grund nach Australien zu fliegen 😁

Ingmar durfte aber auch 😉

Unser Fotomodell war Willow und an diesem Tag hat sie zum ersten Mal ihr Baby gezeigt 😍


Ansonsten gibt es hier noch ein paar Fotos aus dem Zoo…
Ungefähr so sehe ich auch aus, wenn ich schlafe 😃



Es wurden auch noch zwei ganz besondere Tierarten dort gesichtet… 

Der Zoo ist auf einer Anhöhung gelegen. Als wir ankamen sind wir mit dem Bus hochgefahren. Runter konnte man natürlich auch den Bus nehmen, aber es war viel cooler mit dem SkySafari, einer Seilbahn, direkt zum Fähranleger zu fahren!
Wie man sieht, hat es sehr viel Spaß gemacht 😁

 

16.09.

War wirklich ein toller Tag im Zoo mit einem super Abschluss, der im nächsten Beitrag erzählt wird!

Einreise mit Anlaufschwierigkeiten 

Nachdem wir gut am 15.09. morgens um 06.50 Uhr gelandet sind, fing der Einreisemarathon an. Wir sind ganz schön verwöhnt mit der EU, was man immer erst merkt, wenn man diese verlässt. Dank moderner Technik, wollten wir die lange Warteschlange an der Passkontrolle vermeiden und stellten uns am Scanner mit unserem ePass an. Als wir dann endlich dran waren, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass unser Pass dafür in Australien leider nicht geeignet ist 😔 Also hatten wir mit dieser Aktion nichts gewonnen, ganz im Gegenteil. Die Warteschlange an der manuellen Kontrolle war auch nicht kürzer geworden, also hieß es warten, warten und nochmal warten… Ich bin ja von Natur aus ein neugieriger Mensch, deswegen habe ich mir die Zeit damit vertrieben herauszufinden aus welchem Land die anderen Wartenden kommen. Viel konnte ich aber nicht erkennen, weil sie ihre Pässe immer etwas versteckt hielten (ich verdecke meinen übrigens immer), aber da Ingmar größer ist konnte er mehr lesen. Und so sind Franzosen, Letten, US-Amerikaner und Spanier mit uns eingereist. Nach einer gefühlten Ewigkeit (ich glaube es war etwas mehr als eine Stunde) waren wir nun auch endlich an der Reihe auf den kleinsten Kontinent einzureisen. Bei mir ging alles gut (ich bin aber auch ein vorbildlicher Bürger 😉), aber Ingmar wollten sie nicht haben… Es stellte sich heraus, dass er die Flugnummer mit einem Zahlendreher angegeben hat (wir mussten das Einreiseformular und den Ebola-Fragebogen bereits im Flugzeug ausfüllen —> wenig Schlaf —> Konzentrationsschwierigkeiten 😁) und sein Pass war nicht lesbar. Nachdem noch zwei erfahrene Beamte sich seiner Sache angenommen hatten, durfte er schlußendlich doch noch einreisen und obwohl es so lange gedauert hat, waren unsere Rucksäcke tatsächlich noch auf dem Kofferband. Wir hatten nämlich schon die Befürchtung, weil alles so lange dauerte, dass sie evtl. weggebracht wurden, um das Kofferband für den nächsten Flug freizugeben. Unsere Unterkunft in Sydney hat Ingmar über Airbnb organisiert und hatte sich noch einmal mit unserem Gastgeber kurzgeschlossen wie wir am besten zu ihm kommen. Er hatte uns das Taxi empfohlen, was uns natürlich zu Gute kam, weil wir noch keine Ahnung von den öffentlichen Verkehrsmitteln hatten und uns auch überhaupt nicht auskannten.

In Australien wird nichts dem Zufall überlassen. Normalerweise verlässt man das Flughafengebäude und sucht sich irgendwo ein Taxi, das gerade frei ist und hofft, dass man nicht über den Tisch gezogen wird. Hier ist das anders. Es gibt eine richtige Warteschlange (wir wissen ja alle, dass die Briten gerne überall Schlangen bilden und diese auch rigoros einhalten), in die man sich ordnungsgemäß einreiht und wartet bis einem ein Taxi zugeteilt wird. Sind nicht genug Taxen da, muss man einen Augenblick an dem nummerierten Parkplatz, den man zugewiesen bekommen hat, warten. Es dauerte keine zwei Minuten bis wir unser Taxi bekamen, die Rucksäcke verstaut waren und die Fahrt Richtung unserem neuen Zuhause losging. Der Linksverkehr ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber das wird schon klappen, spätestens wenn wir selber mit dem Auto unterwegs sind 😉
Nachdem wir unseren Gastgeber wach geklingelt haben (es war schon nach 9), unsere Rucksäcke verstaut waren, wir uns noch etwas frisch gemacht haben und noch ein kurzes Nickerchen gehalten haben, konnten wir endlich los die Großstadt erkunden! Unsere Unterkunft lag strategisch günstig, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht schnell und günstig in die Stadt zu kommen.

Zimmer in SydneyUnser Zimmer

Bad in Sydney Unser eigenes Bad

Unser erstes Anlaufziel war natürlich die legendäre Oper von Sydney. Wir sind allerdings nicht sofort dorthin gefahren, sondern früher ausgestiegen, um durch den königlichen botanischen Garten zur Oper zu schlendern. Eine weise Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, da dieser Garten wunderschön angelegt ist und eine perfekte Lage mit wunderschönem Blick auf die Oper, die vielen Buchten und verschiedenen Stadtteile Sydneys hat.MohnblumenEin Teil der wunderschönen Pflanzen im königlichen botanischen Garten

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Blick auf eine von vielen Buchten

Direkt neben der Oper hat sich ein Seehund ein neues Zuhause hergerichtet. Zuerst haben wir dieses Schild nicht für voll genommen, bis wir ihn tatsächlich entdeckt haben.

Seehund

Aber jetzt müssen wirklich mal die Bilder von der Oper her…

Oper Sydney

Bettingmar und die Oper

Als Beweis, dass wir wirklich da waren

Sydney Harbour Bridge und die Oper

Die Sydney Harbour Bridge links und die Oper rechts

 

15.09.

Eine lang erwartete Reise

Nach einem dreiviertel Jahr ohne Urlaub, wurde es endlich Zeit wieder zu verreisen. Für unsere Flitterwochen haben wir uns für eine besondere Art von Urlaub entschieden. Wir werden zuerst nach Sydney und Melbourne reisen (ca. 2 Wochen) und danach 4 Wochen Neuseeland mit Rucksack und Zelt, evtl. einem Camper, erkunden. Wir sind schon sehr gespannt und werden euch hier, so oft es geht, auf dem Laufenden halten!

 Kurz vor dem Check-In

Da wir völlig übermüdet am Sonntag Abend ins Flugzeug gestiegen sind, konnten wir dem Jetlag recht gut Paroli bieten. Da das Entertainment-Programm bei Air China unseren verwöhnten Reisestandard nicht erreichen konnte, blieb uns nichts anderes übrig, als zu schlafen. Einzig und allein durchs Essen wurde unser wertvoller Schönheitsschlaf unterbrochen.

 Gleich geht’s los

Nach rund 9 Stunden Flug sind wir im Land des Lächelns (was aber nicht auf Peking zutrifft) sicher angekommen. Hier hieß es, sich die Zeit ordentlich zu vertreiben (etwa 4 Stunden Aufenthalt) bis es dann schlussendlich ans andere Ende der Welt ging. Wir hätten uns natürlich die Zeit mit Reiseführer lesen und Route planen vertreiben können, da in China unsere gängigen Kommunikationsmodelle gesperrt sind, haben uns aber dagegen und für mehr Schlaf entschieden. Schließlich müssen wir wach und ausgeruht um 06.50 Uhr am Dienstag morgen in Sydney landen…

 Zwischenlandung in Peking

In Peking angekommen, hatten wir noch nicht einmal die Hälfte unseres Flugmarathons hinter uns gebracht. Nach Sydney waren es nämlich noch einmal 11 Stunden und 20 Minuten (wie die Nazgûl fliegen), die wir auch wieder sehr sinnvoll genutzt haben. Genau richtig, wir haben geschlafen 😁 was hin und wieder von dem heulenden Kind neben uns unterbrochen wurde. Nichtsdestotrotz sind wir gut bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad in Sydney gelandet.

  Sydney im Landeanflug

 

13.09.-15.09.
13.09.-15.09.